Berichte

Bergtour ins Tessin

16. - 18. September

Als letztes Mal verantwortlich für die Bergtour, hat Röbi einen Ausflug ins Tessin organisiert.

So fanden sich 15 Teilnehmer beim Depot ein. Ausgerüstet mit Ruck- und Schlafsack, Wanderschuh, Zahnbürsteli, Badehose und viel guter Laune.
Im Polybau-Bus mit Vierwegklimaanlage (vier Fenster liessen sich öffnen) fuhren wir los. Draussen war es heiss, im Bus sauheiss. In Sufers beim Stausee, welcher ausgetrocknet war wie unsere Kehlen, machten wir Zwischenhalt. Nachdem der Durst gelöscht war, reisten wir weiter.

Im Tessin angekommen, fanden wir unter Führung von Charly und Christoph den Weg nach Iseo hinauf. Von da ging’s noch ca. 2 Kilometer durch den Busch und unser Ziel war erreicht.
Unsere Gastgeber Hampi und Jaqueline, sowie fünf Lamas hiessen uns willkommen. Zimmerbezug war als Erstes angesagt. Auf einem Heuboden, gegen die Seeseite offen, hatte es für dreizehn Personen Platz. Erwin und sein Junior nahmen das Fürstenzimmer; im Wohnwagen. Beim Apéro und einem feinen Risotto, Dessert, Nussschnaps und zehn Liter Wein, verbrachten wir bis nach Mitternacht einen lustigen Abend.

Am Samstagmorgen konnten wir, vom Schlafsack aus, einen herrlichen Sonnenaufgang erleben. Nach ausgiebigem Frühstück, besuchten wir den Markt in Ponte Tresa. Nachdem einige Wurstwaren eingekauft und Charly mit Wein für den Abend versorgt war, genehmigten wir uns noch einen Kaffee. Anschliessend fuhren wir nach Sessa, ein kleines Dörfchen, wo uns Charly sein Häuschen mit Garten und eigenhändig gemauertem Schwimmbad zeigte.
Gegen Mittag kehrten wir nach Iseo zurück, wo Hampi und Jaqueline bereits das Mittagessen vorbereiteten. Mit Fleisch vom Grill und Salaten wurden wir verwöhnt, anschliessend ein Dessert und Kaffee.
Weil schnelles Essen bekanntlich ungesund ist, und einige noch im Pool baden wollten, wurde es drei Uhr, bis wir uns mit den Lamas auf den Weg machten.
Bei aufziehender Bewölkung führte uns Hampi durch die Kastanienwälder. Bei den ersten Regentropfen erreichten wir den Zwischenhalt. Während die Lamas im Regen blieben, nahmen wir in der gedeckten Gartenwirtschaft Platz. Im Glauben daran, wenn Dani nicht an die Bergtour mitkommt, bleibe das Wetter gut, hatte keiner von uns einen Regenschutz dabei. Doch Turi wusste zu helfen. Er besorgte vom Hotel Kehrichtsäcke, aus welchen wir Regenschütze schneiderten. So kehrten wir im wahrsten Sinne: feucht fröhlich zurück.

Nachdem wir zurückgekehrt, geduscht oder gebadet waren und genügend ausgeruht, war es Zeit für das Nachtessen. Teigwaren, Gemüse und Fleisch wurde uns in einer langen Blechrinne serviert. Auch den Wein hat Charly nicht vergebens gekauft; als die Letzten zu Bett gingen, waren die zwei Fünfliterflaschen leer.

Leider war am Sonntagmorgen nichts mit Sonnenaufgang. Regen und Nebel versperrten die Aussicht. Doch ein gutes Frühstück macht vieles wieder wett. Wir verabschiedeten uns von Hampi und Jaqueline, sowie den Lamas.

Auf der Heimfahrt machten wir beim Restaurant Roflaschlucht für das Mittagessen halt. Nach dem Essen besichtigten wir die Schlucht. Fünf Minuten gehen, Wasserfall gesehen und zurück. Turi unser Chauffeur brachte uns dann auch auf der letzten Strecke gut nach Hause.

Es war eine Bergtour, die allen gefallen hat, nach dem Motto; wenn die Verpflegung stimmt, muss man nicht weit laufen.

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© by M. Graf