Berichte

Degersheimer Feuerwehrmarsch 2012

In den frühen Morgenstunden des 8. Septembers 2012 folgten 4 Kameraden dem Lockruf des jährlich wiederkehrenden Feuerwehr Marsches nach Degersheim. Die Anreise wurde schon nach kurzer Fahrzeit mit schönstem Wetter und blauem Himmel belohnt.

Während ein kühlender Tiefgaragenplatz den Wagen umsorgte, machten wir uns auf zur Anmeldung; und da der Startböller noch nicht abgefeuert war, überbrückten wir die Wartezeit mit einem Kaffee und Gipfeli.

Pünktlich um 9 Uhr fiel der traditionelle Startschuss und die erste Gruppe stürmte bereits los. Der Weg führte erstmals steil die Bergstrasse hinauf und dann wieder hinunter nach Hinterschwil, wo schon bald darauf der 1. Posten eingerichtet war.
Nach einer Stärkung mit dem obligaten Sandwich und der Bouillon ging's weiter über die Schöllen, die Obere Egg und die Obere Burg. So umwanderten wir die Flawiler Egg und gelangten durch den Risiwald zum Burgauerfeld. Der Weiler Burgau bildete einen Wendepunkt, denn nun ging's zurück, bzw. aufwärts zum Schützenhaus Giren, wo auch schon der 2. Posten aufgebaut war.
Die noch leicht tauüberzogenen Sitzgarnituren luden im Schatten des Vordaches zur Rast ein. Nach einem feinen Raclette führte uns der Weg übers Städeli hinauf nach Alterschwil. Dort fand gerade ein Haflinger-Treffen statt, was uns jedoch nicht zur erneuten Rast verleiten lies. So zogen wir weiter und erreichten nach kurzem Marsch den 3. Posten beim Chalberstadel. Wohlwissend, dass der weitere Weg nun hinauf zum Föhrenwäldli führen würde, stärkten wir uns hier kurz.
Der VK an der Kreuzung Chrützstrasse/Matt-Weid Strasse war sehr zuvorkommend; so stoppte er den Verkehr frühzeitig und zwang uns dabei, mit erhöhtem Tempo die Kreuzung anzulaufen. Nach dem  Aufstieg zum höchsten Punkt der Matt-Weid Strasse erwartete die Emma der Feuerwehr REMA die durstigen Wanderer mit kühlem Maisbier und feinem Magenbrot.
Im Föhrenwäldli, auf dem höchsten Punkt der Wanderung wurde der "Bergpreis" verliehen und alle Teilnehmer hatten die Gelegenheit, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Die Aufgabe: Schätzen des Gesamtgewichtes des OK's und eines Hydranten. Nachdem sich alle an der schönen Aussicht sattgesehen hatten, ging's die anfänglich hochgelaufene Bergstrasse wieder hinunter zum Start bei der MZA Steinegg.
Mit der wohlverdienten Medaille an der Brust stiessen wir noch ein letztes Mal auf den schönen Marsch an, bevor wir uns im gekühlten Auto auf den Weg nach Magdenau machten.

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© by M. Graf