Berichte

Bergtour

Bergtour 2013

Laut Programm war die Abfahrt zur diesjährigen Bergtour für den Freitagabend, dem 13. September, um ca. 18 Uhr geplant und so warteten auch schon einige Teilnehmer vor dem Depot, als der neue Polybau-Bus eintraf. Nachdem dann alle anwesend und das Gepäck verladen war, ging's los. Über Jonschwil, Lütisburg und Bütschwil erreichten wir nach einigen Kurven unseren Zielort Libingen und parkierten den Bus zentral im Dorf hinter der Kirche.
Bei sich neigender Abendsonne stiegen wir zur Meiersalp hoch. Da Libingen am Ende eines Talkessels liegt, geht es mehrheitlich überall hinauf, teils steiler und teils auch weniger. So haben wir unser Ziel, die Meiersalp nach gut einer Stunde Marsch erreicht. Hier wurden wir herzlich von Ruth und Mario Breitenmoser begrüsst und in die Funktionsweisen dieser Alpunterkunft eingewiesen.

Nach dem Einrichten der Nächtigungsstätte und dem einen oder anderen Bier wurde das Abendessen serviert. Wir sassen dabei im Schöpfli am langen Tisch und genossen feine Grilladen und Kartoffelsalat. Das Dinieren hatte so seine Zeit gedauert und zwischenzeitlich war's draussen auch dunkel geworden. Nun bot sich die Möglichkeit, den auf Betriebstemperatur aufgeheizten Hotpot zu besteigen und in entspannter Atmosphäre die nächtliche Ruhe zu geniessen oder einfach im Schöpfli bei interessanten Gesprächen und Getränken den Abend zu verbringen. Thomas hatte vorsorglich seinen neuen Flachmann aufgefüllt und im Hotpot zum Testen herum gereicht.
Die Nachtruhe kehrte zu gemässigter Stunde ein und alle verkrochen sich in den mitgebrachten Schlafsäcken oder zur Verfügung gestellten Wolldecken, wobei letztere mit den aufkommenden Temperaturen etwas Mühe bekundeten…  

Mehr oder weniger ausgeruht und gestärkt vom Frühstück verabschiedeten wir uns vom Wirtepaar und machten wir uns auf den Weg zum höchsten Zürcher Gipfel, dem Schnebelhorn mit 1292 m ü. M. Die Aussicht war fantastisch und liess uns einen Moment ruhen und geniessen. Weiter ging's über Schindelberg, Chreuel, Habrüti zur Chrüzegg. Zeit zur Verköstigung, so wurden Würste vom Grill, Pommes, Fitnessteller, Käseschnitten und Alpkäse verspiesen. Das Wetter spielte mit und bot uns auch von hier aus einen schönen Ausblick Richtung Goldingen, Zürichsee, Glarner- und Innerschweizer Berge auf der einen Seite und Alpstein, Toggenburg und Fürstenland auf der anderen Seite.
Übers Schwämmli und s'ober Älpi ging's hinunter zum unteren Älpi, der Schwesteralp der Meiersalp, welche berühmt ist für ihren "Schlorzifladen". Daher legten wir hier noch einen letzten Halt ein, bevor's endgültig ins Tal hinunter ging. Der Abstieg war steil und so waren mache Knochen froh, endlich unten beziehungsweise wieder oben bei der Kirche zu sein, galt es doch zum Schluss noch ein tieferliegendes Tobel zu überqueren.

Nach einem letzten Blick zum Horizont des Talkessels, dem Grat dem wir den ganzen Tag folgten, fuhren wir los. Wohlbehalten und mit einer gesunden Portion Müdigkeit entstiegen wir dem Bus in Oberuzwil und verabschiedeten uns.

Teilnehmer: Charly Burkhalter, Thomas Bettschen, Franz Ebneter, Peter Eigenmann, Markus Fehr, Martin Gehrig, Christian Gisler, Hanspeter Jung, Markus Loser, Erwin Rechsteiner, Markus Schnyder, Walo Schmuckli, Christoph Tribelhorn

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© by M. Graf