Berichte

Bergtour

Bergtour 2014

Die diesjährige Bergtour sollte uns ins Schächental führen und da die Anfahrtszeit mit etwa 2 Stunden beziffert wird, musste der Treffpunkt auf 17 Uhr vorverlegt werden. Dies und die verkehrstechnische Situation führten leider zur kurzfristigen Absage von Hans, so waren wir nur noch 13.
Wohlgelaunt und mit gut verstautem Gepäck ging‘s im Polybau-Bus los. Bis auf eine kurze Rauch-Pinkel-Beinevertretpause sind wir gut bis nach Brunnen SZ gekommen. Der einsetzende Regen hat für eine saubere Werbefläche und das gemässigte Stautempo auf der Axenstrasse für genügend Zeit zur Betrachtung der Gegend gesorgt.
Vorsorglich hatten Hampi und Charly noch Feierabend-Bier organisiert, so dass bis auf eine nette Hostess eigentlich nichts mehr fehlte.

In Brügg angekommen, hätten wir nur noch die kleine Gondel der Biel-Kinzig Bahn besteigen sollen, um nach einem 15 minütigen Fussmarsch unsere Bleibe, das Skihaus Edelweiss zu erreichen. Die Seilbahn Biel-Kinzig ist in zwei Sektionen aufgeteilt und funktioniert ausserhalb der offiziellen Betriebsstunden mit Jetons. Nun dies wäre ja nichts weltbewegendes, wenn diese Jetons (sie sind für die jeweilige Sektion in Art und Preis unterschiedlich) einfach an einem Automaten in der Talstation zu beziehen gewesen wären. Der einzige Automat spuckte nur Kaffee und andere Heissgetränke aus… Nach einer stündigen Odyssee zu verschiedenen Gaststätten in der Umgebung waren wir immer noch nicht im Besitze von je 2 Jetons, da entweder nur noch 1 Stück oder nur welche der 2. Sektion verfügbar gewesen wären! Glücklicherweise hat dann eine weitere Bezugsquelle bei der Talstation, welche leider auch "ausgeschossen" war, telefonisch die Mittelstation anvisiert, um uns dann in 2 Fahrten hochzufahren.

Im Skihaus Edelweiss angekommen, wurden wir von den Besitzern begrüsst und nach dem Zimmerbezug gleich mit einem leckeren Nachtessen bedient. Nach dem Dessert verging die restliche Zeit bis zum Schlafengehen wie im Fluge; bei interessanten Gesprächen und den hauseigenen Kaffeekreationen.

Gut gefrühstückt machten wir uns am Samstagvormittag, bei trockenem Wetter und weiss-blauem Himmel auf Weg, besser gesagt auf den "Schächentaler Höhenweg", mit dem Marschziel Klausenpass. Tinka, die Hündin von Joachim hatte sichtlich ihren Spass; rannte wie wild die Wiesen hoch und runter. Meistens was sie jedoch immer bei der Gruppe, da der Weg einem zum "Gänsemarsch" zwang.
Ich weiss nicht ob's an der Zahl lag oder an anderen Umständen, aber der grösste Teil des Weges führte uns durch ein teils zähes Nebelband. Zeitweise konnte man aber auch auf der gegenüberliegenden Talseite die Berge sehen. Nach etwa 3 Stunden Marsch erreichten wir die Alp Heidmanegg mit ihrer einladenden Alpbeiz. Der selbstgemachte Alpkäse schmeckte genauso vorzüglich wie das "Fleischplättli" oder die hausgemachten Suppen.

Auf dem restlichen Weg bis zum Klausenpass wurden wir weiter durch den Nebel mit teils aufziehender Brise begleitet. Auf dem Klausenpass angekommen, hatten wir die Gelegenheit ein Aebi/Schilter-Treffen beizuwohnen und die Exponate zu begutachten. Wettertechnisch hatten die etwas mehr Glück, denn die Sonne drückte häufiger durch und wärmte angenehm. Während nun die einen im Festzelt der Musik horchten und die andern noch auf dem Wege waren, machte sich der Chauffeur per Anhalter runter ins Tal um den Bus zu holen.

Die Rückfahrt führte uns über den Urnerboden ins Glarnerland und fast bis an den Walensee. Wieder im Kt. St.Gallen angekommen, machten wir in Uetiburg einen Verpflegungshalt und genossen neben dem herrlichen Sonnenschein auch die gastronomische Vielfalt.
Mit etwas Verspätung, gegenüber dem publizierten Programm erreichten wir wider unseren Treffpunkt in Oberuzwil.

Teilnehmer: Sepp Angst, Charly Burkhalter, Thomas Bettschen, Daniel Duquesne, Franz Ebneter, Peter Eigenmann, Markus Fehr, Manfred Ganna, Hanspeter Jung, Erwin Rechsteiner, Markus Schnyder, Christoph Tribelhorn, Joachim Züger mit Tinka

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© by M. Graf