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Ausflug

Ausflug 2015

Am Samstag, den 6. Juni 2015 stand endlich der lang ersehnte Tagesausflug unseres Rettungskorps Oberuzwil auf dem Programm. Bereits um 07.30 Uhr versammelten sich unsere 15 Mitglieder, um sich ins feuchtfröhliche Abenteuer zu stürzen.
Mit grosser Spannung führte uns unser Weg nach einer kurzweiligen Reise mit dem Zug, Postauto und zu Fuss zur altehrwürdigen Klosterkirche in Rheinau. Dort wurden wir planmässig um 09.00 Uhr von unseren zwei Scouts in Empfang genommen. Obwohl zum Bedauern einiger der Znüni etwas zu kurz kam, war der knurrende Magen beim Anblick der Gummiboote schnell vergessen und man konnte es kaum erwarten, sich ins Abenteuer zu stürzen.

 Umgezogen und barfuss mussten die Boote zuerst vom Parkplatz zum Fluss getragen werden, wo die Tour zu Gummiboot endlich starten konnte. Zu Beginn noch sehr verhalten und anständig konnten rund um Rheinau bereits nach kurzer Zeit erste Softrafting-Erfahrungen gesammelt werden. Zur bitteren Enttäuschung einiger besonders waghalsiger Kameraden stürzte sich keines der Boote die Stauwehr hinunter. Lieber wählten die Scouts die sichere Variante der dagegen witzlos erscheinenden Bootschleusen.
Nach kurzer Zeit erreichte unsere Truppe diejenige Stelle des Rheins, bei der das Wasser vom Stromkraftwerk zurück in den Fluss fliesst und so für eine flotte Strömung sorgt. Da kein anstrengender Paddeleinsatz mehr nötig war, um zügig vorwärts kommen zu können, taute die Stimmung endgültig auf und erste hinterhältige Spritzattacken sorgten für ausgelassene Heiterkeit. Einige besonders Hungrige schwammen bereits dem Mittagessen entgegen.

Auf die Anlegung der Boote in Rüdlingen folgte in kurzer Fussmarsch zum Weingut Egghof. Nach einem wohlverdienten und ausgiebig genossenen Apéro mit einheimischen Weinen und Bier drängte sich unsere bestens gelaunte Gesellschaft ins Festlokal des Weingutes, wo wir es uns bei einem reichhaltigen Salatbuffet mit vorzüglichen Steaks haben schmecken lassen. Herrlich!

Voll mit diesen Leckereien stand bereits das nächste Highlight auf dem Plan: Lasertontaubenschiessen!

Nach massenhaften Fehlversuchen fiel der Groschen plötzlich und unter uns Feuerwehrmännern brach ein gesunder Wettbewerbsgeist aus. Ein Riesenspass, vor allem für die Treffsichersten unter ihnen: Markus Schneider, Peter Eigenmann und Joachim Züger. Glückwunsch! Dem Sieger, was dem Sieger gebührt: Nach dem Trunk für Champions führte das Programm zurück zu den Gummibooten.

Tadelloses Badewetter und perfekte Wassertemperaturen luden zum Badespass ein und die Stimmung wurde merklich ausgelassener. Gegenseitige Kenterversuche der beiden Boote unserer fröhlichen Gruppe forderten das eine oder andere Opfer. Rang und Name schützt vor Schabernack nicht: Gerne verliess auch der Steuermann von Boot 1 öfters seinen Platz, um den eigenen Besatzungsmitgliedern zu einer erfrischenden Erquickung im Rhein zu verhelfen. Einige Ruderer schafften es nach diesem Ausflug ins kühle Nass kaum wieder zurück ins Boot. Gummibootränder scheinen erstaunlich viel höher zu sein, als sie zunächst den Anschein machen.
Schwüle Temperaturen und überhitzte Gemüter verleiteten dazu, unbeteiligte "Strandgrillierer" um die eine oder andere Flüssigspende in Dosenform anzubetteln. Die erfolgreiche Ausbeute wurde unter der Bootscrew brüderlich geteilt. Mit zunehmender Strömung schossen wir in Richtung Eglisau. Perfekt im Zeitplan wurden die Boote in Eglisau angetäut und die Scouts dort herzlich verabschiedet und bedankt.

Nach einem ausserplanmässigen Bierzwischenhalt in einer wunderbaren Gartenbeiz fuhr uns der Zug via Winterthur zu unserem Abendessen im Schloss Wülflingen. Im herrlichen Ambiente dieses geschichtsträchtigen Schlosses genossen wir unser Rindsfilet an Pfeffersauce, mit Teigwaren und Gemüse. Supergenialfein. Mit Bus und Zug traten wir schlussendlich unseren Nachhauseweg an. Glücklich, satt und unfallfrei erreichten wir nach dieser letzten Etappe um etwa 22.30 Uhr den Bahnhof Uzwil.

Ein ganz herzlicher Dank für diesen fantastischen Tag an die Rhein Travel GmbH um Marco Senn für spektakuläre Stunden zu Wasser und zu Land. Wir haben es sehr genossen!

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© by M. Graf