Berichte

Bergtour Amden

Bergtour 2017

Heuer fand die traditionelle Bergtour bereits Ende August statt. Dies vielleicht ein Umstand, warum sich nur ein kleines Grüppchen um 18 Uhr vor dem Depot eingefunden hatte. Roger konnte leider nicht mitkommen, hat aber freundlicherweise einen Bus zur Verfügung stellen können – herzlichen Dank.
Nachdem das Gepäck verstaut und ein Jeder seinen Sitzplatz eingenommen hatte, ging's los. Die Fahrt führte uns über den Ricken, hinunter nach Kaltbrunn, weiter nach Ziegelbrücke und über Weesen hinauf nach Amden, wo wir nach etwa 1 Stunde am Ziel, dem Schwendihaus anlangten.
Nach dem freundlichem Empfang durch Romy  Beglinger und dem Zimmerbezug, genossen wir bei einem kühlen Bier / Saft die herrliche Aussicht auf den Walensee, die Lindtebene, den Kerenzerberg, sowie den Fronalp- und Mütschenstock.
Das Abendessen war vorzüglich und die geselligen Stunden vergingen wie im Fluge. Um Mitternacht rum war's dann auch Zeit fürs Schlafengehen – wir wollten ja am Morgen zeitig los.

Nachdem sich alle am Frühstücksbuffet gestärkt hatten, fuhren wir das kurze Stück zur Sesselbahn Talstation und mit ihr dann hinauf zur Bergstation "Niederschlag". Nun ging's zu Fuss, bei leichter Bewölkung und angenehmer Temperatur zur Hinter Höhi und weiter um den Mattstock herum hinauf zur Alp Oberchäseren. Hier machten wir Rast, um uns für den Aufstieg zum Tagesziel, dem Speer zu stärken. Der südöstliche Aufstieg zieht sich anfänglich über Alpweiden und wird dann steiler und steiniger.
Oben angelangt, werden wir, trotz moderater Fernsicht mit schönen Aussichten belohnt; Toggenburg, Bodensee, Alpstein, Churfirsten, Lindtebene und Zürichsee. Der plötzlich auftretende Wind fühlte sich in den verschwitzten Kleidern recht kühl an, so dass es Zeit wurde, entweder was Trockenes anzuziehen und / oder den Abstieg anzutreten. Treffpunkt war ja die Alp Oberchäseren, wo wir vorgängig schon mal das Mittagessen reserviert hatten. Da die vorgesehene Zeit für die Gipfelerklimmung etwas gut gerechnet war, mussten die Einen noch etwas auf die Älpler Makkaroni warten. Was dann aber serviert wurde, hätte locker die doppelte Anzahl hungriger Mäuler gestopft!

 Mittlerweile füllte sich die Alpwirtschaft zusehends und auch alle Wölklein hatten sich verzogen, so dass Sonne nun mit maximaler Stärke strahlte. Für uns begann nun der lockere Teil, denn es ging ja nur noch talwärts; glücklicherweise teilweise im Wald, denn es war auch so noch schön warm… Der Abstieg führte uns weiter um den Mattstock herum bis wir wieder die Lindtebene, bzw. den Walensee sehen konnten. Auf den letzten Metern bis nach Amden hinunter, führte uns der geteerte Weg durch grüne Wiesen, vorbei an einzelnen Häusern aber immer mit herrlicher Aussicht.

Beim Bus angelangt, war jeder froh dem Fussbrennen eine Erleichterung zu verschaffen und vor der Abfahrt noch etwas Kühles zu trinken. Gut gelaunt, ohne Blessuren und mit einigen schönen Erinnerungen im Gepäck erreichten wir so gegen 19 Uhr Oberuzwil.

 

Teilnehmer: Thomas Bettschen, Franz Ebneter, Markus Loser, Andreas Pilger, Markus Schnyder, Walo Schmuckli, Joachim Züger mit Tinka und Christoph Tribelhorn.

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© by M. Graf