Galerie

Atemschutzübung

An den Samstagen vom 05. und 12. März trafen sich die jeweiligen Gruppen (1 und 2) zum diesjährigen Atemschutzhalbtag im Feuerwehrdepot Oberuzwil.
Unterstützt von Roland Kunz, Robert Boos und Markus Fehr wurde der morgen durch Übungsleiter Turi Partl in drei Segmente eingeteilt: Theorie, Organisation und Parcours.

Folgende Ziele wurden festgelegt:
- Jeder AdF setzt sich vertieft mit dem Medium Atemschutz auseinander
- Jeder AdF kann ein Atemschutzgerät einwandfrei und korrekt retablieren
- Jeder AdF ist teamfähig

Morgens um 07.30 Uhr wurden die AdF gleich mit einem Fragebogen über den Bereich Atemschutz konfrontiert, worin es hauptsächlich um Erlebnisse, Erfahrungen und auch Gefühle über den Atemschutz ging. Nach ca. 15 Minuten wurde dann gemeinsam mit jedem einzelnen über jede Frage gemeinsam diskutiert, was sehr interessant und auch aufschlussreich war. Auch das Retablieren wurde noch thematisiert und die verschiedenen Schnittmuster von einem Gerät begutachtet.

Nun ging es in den praktischen Teil.
In jeweils vier Gruppen aufgeteilt ging es nun darum, mit und für die Gruppe einen Ski herzustellen, mit welchem im Team ein Parcour absolviert werden konnte.
Zur Verfügung standen jeder Gruppe zwei Bretter, alte Veloschläuche, Nägel, Hammer, Schere und Zange. Diese Aufgabe wurde von allen bravourös erfüllt.

Nach der verdienten Znünipause ging es nun an den Gruppenwettkampf, alles natürlich unter Atemschutz. Unter der Zeitvorgabe von mind. 25 und max. 30 min musste jede Gruppe nun zuerst mit den Skis einen Slalom absolvieren, ohne einen Tögel zu berühren, was sich für manche gar nicht einfach herausstellte.

Nach dem Slalom die Ski zur Seite gestellt, und ab zum ersten Posten. Hier musste mit dem Seilzugapparat ein Auto auf Holzkeile hinaufgezogen und auch wieder herabgelassen werden.

Beim zweiten Posten musste eine korrekte und funktionierende Bachsperre erstellt werden. Als Befestigung der verschiedenen Seile braucht es ja bekanntlich den einen oder anderen Knoten und nicht unbedingt einen Knopf!

Nun die Ski wieder angeschnallt und durch den Slalom zurück zum dritten Posten. Nun musste ein kompletter Aufbau des Potenzialausgleichs mit NW 32 aufgebaut werden, der dann mit einer Funktionskontrolle auch gleich kontrolliert wurde. Hier hatte sich die laminierte Aufbauanleitung bestens bewährt.

Zum Schluss mussten noch die Ski wieder in den Urzustand gebracht werden, und hier zeigte sich einmal mehr, dass manchmal weniger (Nägel) auch mehr sein kann.

Nach dem Wettkampf wurde von jedem einzelnen noch sein Gerät retabliert und so wieder einsatztauglich auf die Fahrzeuge versorgt. 

zurück

Bildergalerie

Atemschutzübung

Atemschutzübung

zur Bildergalerie 

© by M. Graf